Finance School of Trading

Das Trading erlernen - Was erwartet Dich auf dem Weg zum Trader

In diesem komprimierten Trading-Guide bekommst du einen Überblick was Dich auf deinem Weg zum Trader alles erwarten kann. und worauf du vorbereitet sein solltest. Seit der Einrichtung von Online-Brokern ist der Handel an der Börse nicht nur etwas für reiche Banker, sondern auch etwas für den privaten Trader.  Egal ob als langfristige Vermögensanlage oder als Mittel, von den Schwankungen des Marktes zu profitieren – steht auch dem privaten Trader mit Willen zum Trading lernen nichts im Wege, um vom allgemeinen Marktwachstum zu profitieren. 

Inhaltsverzeichnis

Daytrading - Handel in Echtzeit

Zu damaligen Zeiten mussten Aktionäre an der Börse laut schreien und ihre Wertpapiere bewerben, bzw. diese von Hand verkaufen. So ging Trading in den 1990er Jahre, doch heute hat sich das Trading im Zuge der Digitalisierung gänzlich verändert. Heutzutage ist es möglich innerhalb weniger Sekunden eine Aktie zu kaufen oder verkaufen. Für Privatanleger öffnen sich neue Tore zum Börsenmarkt. Anfänger können schnell lernen und innerhalb kürzester Zeit mit dem Trading starten.

In heutigen Zeiten ist es nicht mehr vonnöten lange nach Aktien zu suchen, wie zum Beispiel durch langwierige Telefonanfragen und dergleichen. Zudem entfällt der formale Aufwand nahezu gänzlich, denn die Aktien können ganz bequem bei einem Online-Broker digital deponiert werden. Somit können Anfänger bereits arbeiten wie ein Profi und benötigen weniger Aufwand zum Lernen!

Börseneinsteiger benötigen somit nicht viel, um ins Aktiengeschäft einzusteigen, nämlich nur einen Rechner mit Internetanschluss. Im Word Wide Web lassen sich die Kurse in Realtime verfolgen, um den richtigen Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf von Aktien zu finden.

Auch der Intraday-Handel hat sich grundlegend verändert, infolge des technischen Fortschritts. Sogenannte Daytrader kaufen und verkaufen Aktien innerhalb eines Tages. Es geht um den kurzfristigen Gewinn, der aufgrund von täglichen Kurschwankungen möglich ist, bzw. infolge der Volatilität. Je höher der Wert, desto größer sind die Aussichten auf einen Gewinn. Gleichzeitig erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einen Verlust zu erleiden. Bei einem geringen Volatilitätswert sind nur geringe Gewinne beim Trading möglich.

Auch der Komfort hat sich beim Handeln erhöht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, die ein mobiles Daytrading ermöglichen. Dabei haben die Apps Zusatzfunktionen, wie eine Chatfunktion oder die Möglichkeit Bargeld und Einzahlungschecks zu übertragen. Dies erfolgt durch ein Foto mit der Handykamera, um die Daten zu übermitteln.

Trading - Die Vor- und Nachteile

Trading hat, wie alles auf der Welt, seine Vor-, aber auch Nachteile. Welche Seite für Sie überwiegt, müssen Sie letztendlich selbst entscheiden. Als Trader ist es möglich, relativ einfach und unkompliziert Geld zu verdienen, aber das geht nicht ohne Fachwissen und vorheriges Lernen. Auf dieser Seite stelle ich Ihnen das nötige Handwerkszeug und bilde Sie zum erfolgreichen Kleinanleger aus!

Vorteile
Nachteile
Arbeit ausgehend vom heimischen PC oder mobilen Gerät
Nichts für absolute Laien - Börsenwissen erlernen und Erfahrung benötigt, um hohe Gewinne einzufahren
Körperliche Arbeit ist nicht nötig
Starke Gegner - auf dem Markt handeln andere, millionenstarke Trader gegen Sie
The sky is the limit - Gewinne sind unbegrenzt!
Der Totalverlust des eigenen Kapitals ist im Extremfall möglich
Unlimitierte Chancen auf Trades
Schnelle Skalierbarkeit
Der Zinses-Zins-Effekt wird optimal ausgenutzt

Auf den Persönlichkeitstypen kommt es an

Pauschal kann kein Urteil über das Trading an sich gefällt werden - Ob es sich lohnt eine Karriere zu starten und es zu lernen, muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Anleger mit größerer Risikobereitschaft werden eher auf das Trading setzen als Privatinvestoren mit konservativem Hintergrund.

Wenn Sie sich auf dieser Seite wiederfinden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie schon etwas über Trading gehört haben und entschlossen sind, es zu erlernen. Aus meiner Sicht eine gute Entscheidung – im fairsten Geschäft der Welt können Sie transparent gegen andere Börsenhändler im Finanznetzwerk antreten. Tagtäglich versuchen Trader, mit Millionen von anderen Anlegern zusammen Ihr Kapital zu vervielfachen!

Online-Trading und was man dafür braucht

Für das Handeln im Internet brauchen Sie keine spezielle Software. Sie müssen sich lediglich für einen Broker entscheiden. Es gibt Broker bei Direktbanken, aber auch reine Online-Broker. Die Angebotsvielfalt ist groß und es gibt verschiedene Kostenmodelle, bzw. unterschiedliche Konditionen. Eine wichtige Kennzahl bei einem Depot-Vergleich ist beispielsweise die monatliche Grundgebühr als auch die Kosten für den Kauf und Verkauf. Bei Letzteren handelt es sich um die Order-Gebühren eines Brokers.

Daytrader müssen besondere Vorsicht walten lassen, weil sie nicht nur mit normalen Wertpapieren handeln, sondern auch mit CFD’s (Differenzkontrakte) oder mit Devisen (Forex Trading). Es handelt sich dabei um höchst spekulative Anlageformen, von denen Aktienanfänger die Finger lassen sollten. Für spekulative Anlageformen wie diese gibt es ebenfalls spezielle Broker. Ein Großteil davon lockt mit einem kostenlosen Demokonto, um mit virtuellem Geld in CFDs oder in Devisen zu investieren. Wichtig ist sich ein fundiertes Börsenwissen anzueignen und tagtäglich von den Börsenexperten zu lernen.

Die Arbeitsmittel eines Traders: Charts, Kurven und aktuelle Börsennachrichten

Viele Menschen stellen sich den typischen Börsenhändler als jemanden vor, der vor zahlreichen Bildschirmen sitzt und die Kursentwicklungen an der Börse anhand von Kurven, Tabellen und Zahlen genauestens beobachtet. Das diese Vorstellung recht realitätsnahe ist, beweisen auch zahlreiche Daytrader die in ihrer Wohnung mehrere Bildschirme fürs Trading am Schreibtisch stehen haben. Während sie auf einem dieser Bildschirme die Handelsplattform geöffnet haben, bei der sie angemeldet sind und ihre Trades durchführen, zeigen die anderen Bildschirme die Entwicklung der Märkte, wie etwa die vom DAX an der Frankfurter Börse, oder die von amerikanischen Indizes wie dem S&P-500 oder dem Dow Jones. Zudem sind auch Warentermin-Börsen wie die Euronext, an welcher die unterschiedlichsten Rohstoffe gehandelt werden, unter Anlagern gern gesehen.

Sein Geld verdient der Trader aber direkt in der jeweiligen Handelsplattform, indem er Aktien, Devisen, Rohstoff-Zertifikate oder andere Wertpapiere per Mausklick kauft oder verkauft. Auf den Bildschirmen ändern sich die Kurse im Sekundentakt, wobei grün blinkende Zahlen einen Anstieg der Kurse bedeuten und rot blinkende Zahlen auf sinkende Kurse hinweisen. Zusätzlich laufen am Bildschirmrand meist auch Newsfeeds mit den aktuellen Wirtschafts- und Finanznachrichten, aus welchen die Anleger lernen, da diese große Auswirkungen auf die Aktienkurse haben. Unter Profi-Tradern sind auch unterschiedliche Tools, wie etwa eine Risikomanagement-Software, durch welche der Verlauf der Kurse vorhersehbarer werden soll, gern gesehen.

Die unterschiedlichen Kursverläufe und Kursschwankungen sind auf den Bildschirmen in zahlreichen Variationen dargestellt. Dabei findet vor allem der sogenannte Kerzenchart, oder Candlestick-Chart, wie dieser in der Fachsprache genannt wird, unter Daytradern großen Zuspruch. Bei dieser Form der Darstellung kann der Trader die Kursbewegungen schnell ablesen und behält die aktuellen Eröffnungs- und Schlusskurse bestens im Blick. Durch den oberen „Docht“ und die untere „Lunte“ wird die Kursdifferenz zwischen dem Hoch und dem Tief des aktuellen Intervalls bei dieser Chartform anschaulich abgebildet.

Was Trader handeln

Trader handeln in erster Linie mit Aktien, Devisen (Forex Trading) und Differenzkontrakten (CFDs). Hinzu kommen weitere Anlagemöglichkeiten. Zu den klassischen Produkten im Trading gehören Aktien. Durch Beobachtung des Marktes lernen und finden sie den richtigen Moment für einen Kauf oder Verkauf. Wie die Kurse verlaufen ist nicht vorhersehbar, jedoch entwickelt sich über die Jahre ein Gefühl für den Markt. Das Glück muss insbesondere zu Beginn der Karriere mitspielen. Im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten scheint vielen Händlern das alleinige Setzen auf Steigen und Fallen von Aktienkursen zu wenig lukrativ und zu einseitig zu sein. 

Bei CFDs werden Verträge mit dem Broker abgeschlossen. Darin wird die Zusicherung zur Bezahlung der Differenz zwischen dem aktuellen Wert eines Kurses und einem zukünftigen Wert festgehalten. CFDs sind so gesehen Instrumente für die Wetten auf die Verläufe der Kurse bei den Aktien und bei Währungen und Rohstoffen Wertveränderungen.

Eine weitere und lukrative Alternative zum klassischen Handel bietet Forex Trading. Grundsätzlich geht es um das Verhalten von zwei Währungen zueinander. Sowohl das Forex Trading als auch CFDs versprechen bei einem relativ geringen Einsatz hohe Gewinne und Verluste, was durch den Hebel ermöglicht wird, indem der Trader lediglich eine geringe Summe des eigenen Kapitals investiert und den Restbetrag durch den Broker geliehen wird. Der Händler profitiert trotzdem vollumfänglich von den Kursschwankungen respektive haftet dafür. Mit gehebelten Finanzprodukten kann genauso viel verloren wie gewonnen werden.

Traden lernen mit den richtigen Voraussetzungen

Eine klassische Ausbildung zum Lernen im eigentlichen Sinn gibt es für Trader nicht. Bei Online-Seminaren von Trading-Profis ist Vorsicht geboten, um nicht an unseriöse Anbieter zu gelangen, welche mit versteckten Kosten arbeiten. Ein kostenloses Demokonto zu Beginn ist eine gute Möglichkeit, sich mit dem Thema Trading zu beschäftigen und zu lernen. Es lohnt sich, auf Kostenfallen achtzugeben und nicht zu schnell zum Traden mit echtem Geld überzugehen, auch wenn die Probe-Trades gut laufen.

Diverse Verhaltensregeln als Selbstdisziplin beim Trading verhindern zu große Verluste. Lernen Sie Börsenpsychologie zu verstehen, um die häufigsten Anlegerfehler zu vermeiden. Der Daytrader Birger Schäfermeier beispielsweise sagt, dass eigene Regeln notwendig sind und diese beim Traden eingehalten werden sollten, da Ausnahmen fatale Folgen beim Daytrading nach sich ziehen können. Des Weiteren ist er der Meinung, dass traden für gewissenhafte und nachdenkliche Menschen eher ungeeignet ist.

In der Regel halten sich Profis an ein über Jahre angeeignetes und individuelles System. Ein erfolgreicher Trader kauft nicht wahllos auf gut Glück Aktien und hat die Hoffnung, dass sich diese nach seinen Vorstellungen verhalten werden. Zu einem erfolgreichen Trader gehört eine genaue Planung, was, wann und wo gekauft und wann verkauft wird. Gegen Verluste sichern sich die Händler mit Stop-Loss-Order ab, was bedeutet, dass sie, wenn der Kurs eine bestimmte Grenze unterschritten hat, aussteigen. Das Money-Management (Wertsicherungsstrategie) beinhaltet zudem die Begrenzung des Einsatzes pro Trade und der Handelseinsatz in der Summe.

Pro Trade sollte der Einsatz den Depotwert von ein bis zwei Prozent und der gesamte Einsatz zehn Prozent nicht überschritten werden.

Trading-Strategien lernen: Chartanalyse und Co.

Mit dem Geschäft an der Börse haben sich auch viele neue Trading-Strategien ausgebildet, die Sie als Trader lernen sollten. Der dauerhafte Erfolg der Strategien kann wegen der Unberechenbarkeit des Marktes nicht garantiert werden. Viele Strategien können unter dem Überbegriff Chartanalyse zusammengefasst werden, sie ist zugleich als technische Analyse geläufig. Die Chartanalysten versuchen dabei mithilfe von historischen Daten den optimalen Kauf- und Verkaufszeitpunkt, von Aktien oder Hebelprodukten beim Trading vorherzusagen.
 
Bei einer Chartanalyse prüfen die Anleger Auffälligkeiten und Modelle des Kursverlaufs. Wenn eine Aktie zum Beispiel schon mehrfach einen Tief- oder Höchststand erreicht, dann sprechen die Analysten von einer Unterstützung oder einem Widerstand. Durch Beobachtung des Marktes lernen und Auffälligkeiten im Chart aufspüren. Verläuft ein Kurs über längere Zeit in die ähnliche Richtung, nach untern oder nach oben, dann bezeichnen die Anleger es als Trend. Aus dem Zusammenwirken solcher Kennzahlen versuchen diese bei der Chartanalyse, die Wahrscheinlichkeit des kommenden Verlaufs vorherzusagen. Ein ständiges Lernen und sich weiterbilden ist notwendig. 

Mit verschiedenen Strategien versuchen Trader, die Eigenschaften von Kursen in Zahlenwerte umzudefinieren. Zu den bekanntesten Strategien zählen die Momentum- und die Trendfolge-Strategie.

Die Trendfolgestrategie

Diese Strategie, welche für Anfänger sehr gut geeignet ist, ruht auf dem Leitspruch „The trend is your friend“. Der Anleger geht nun davon aus, dass sich diese Trends fortsetzen werden. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass der fallende Kurs noch weiter fällt oder ein steigender Kurs weiter ansteigt. Spezielle Analyse-Programme für Trader können diesen Trend von Aktien in Zahlen wiedergeben. Die Anleger müssen diese Strategie meist erst lernen.

Momentum-Strategie

Mit jener Strategie versuchen die Trader, zu definieren, wann sich ein Kurs der Aktie beschleunigt. Dieser Theorie liegt jene Annahme zugrunde, dass sich die Kurse oft für lange Zeit seitwärts bewegen und danach mit einem Mal in die Höhe schnellen oder stark fallen. Eine solche unmittelbare Änderung des Momentums soll erfasst werden, um beizeiten zu verkaufen oder zu kaufen. Um nun das Momentum zu bestimmen, dividieren die Trader die aktuellen durch die vergangenen Kurse. Hieraus ergibt sich ein spezieller Graph, welcher Momentumkurve genannt wird, dieser erleichtert das Trading.

Safety first: Die wichtigste Leitmaxime zuerst: Nutzen Sie unter allen Umständen nur Kapital für das Trading, auf das Sie nicht zwingend angewiesen sind! Gerade bei Derivaten wie CFDs ist die Gefahr gegeben, dass das gesamte eingesetzte Kapital verloren wird. Das heißt also, dass Sie selbst freies Kapital, dass Sie nicht akut benötigen, begrenzen und auf unterschiedliche Anlageformen streuen sollten – ansonsten setzen Sie Ihr Erspartes einem großen Risiko aus.

Trading - Der schnelle Weg zum großen Reichtum?

Besonders Trading-Einsteiger haben oft den Eindruck, dass der Handel mit börslichen Werten einer Art Schnellstraße zum persönlichen Wohlstand darstellt – Es gibt gar Menschen, die nur wegen dieses Klischees beginnen, etwas über Trading zu lernen. Diese Betrachtung ist etwas einseitig – wie so oft müssen positive und negative Punkte, Chancen und Risiken genaustens abgewogen werden. Fakt ist: Ein gewisses Risiko gibt es beim Trading an der Börse. Ohne Risiko würden Sie kein Geld verdienen. Und auch wenn die Gewinne theoretisch unbegrenzt sind und in den meisten Fällen die Verluste überwiegen, sollten Anleger die Gefahren des Trading kennen und lernen, ihr Kapital keinem übermäßigen Verlustrisiko auszusetzen.

Hebelwirkung: Große Summen durch Multiplikatoren

Um Gewinne (aber natürlich auch Verluste) zu maximieren, wird beim Trading oft mit sogenannten Hebeln gearbeitet: So kann etwa vereinbart werden, dass Sie selbst nur ein Zehntel der gehandelten Summen einbringen müssen. Dabei handelt es sich um die sogenannte Margin, eine Sicherheit für den Broker, der Ihnen die nötigen hohen Kredite gewährt. Deshalb wird diese Form des Trading auch Marginhandel genannt.

Ein Beispiel, um Ihnen das Lernen zu erleichtern: Wird zum Beispiel ein Hebel von 1:100 vereinbart, müssen Sie ein Hundertstel der gehandelten Beträge als Margin hinterlegen. Mit einer Einzahlung von 1.000 Euro könnten Sie also so über 100.000 Euro verfügen! Vom Basiswert von 100.000 Euro ausgehende etwaige Gewinne oder Verluste werden Ihnen dann in voller Höhe gutgeschrieben oder in Rechnung gestellt.

Zwischenfazit: Trading mit Hebeln eröffnet Möglichkeiten

Das Handeln an der Börse bietet also einige interessante Chancen:

      • Durch Hebel nur sehr geringes Kapital notwendig
      • Trotzdem hohe Gewinne möglich (schon beim Lernen!)
      • Sehr geringe Handelsgebühren durch elektronischen Markt

Die Schattenseiten: Anfänger erleiden Verluste

Gerade Anfänger des Trading, die erst mit dem Lernen begonnen haben, sind häufig von herben Verlusten betroffen. Durch die Wahl zu großer Positionsgrößen reichen wenige Fehltrades, um die Margin komplett aufzufressen.

Lernen Sie lieber von den erfolgreichen Tradern: Diese beachten die Faustregel, nur 1 – 2% des verfügbaren Gesamtkapitals in eine einzige Position zu investieren. Diese Streuung ist sehr sinnvoll, es ist schließlich nicht ausgeschlossen, dass Sie mehrere Fehlschläge hintereinander erleiden.

Das Trading ist letztendlich immer ein Spekulation, ein praktisches Anwenden von Stochastik. Ca. 70 bis 90% der Anleger verlieren Geld! Um zu dem anderen Teil zu gehören, sollten Sie sich unbedingt an ein Risikomanagement halten und nützliche Taktiken und Handelsstrategien erlernen.

Die richtige Auswahl der Trading-Plattform

Zur Wahl eine geeigneten gehört die Suche nach der passendenden Software zum Handeln. Generell ist die Trading-Plattform das zentrale Element beim Trading lernen und das wichtigste Werkzeug der Anleger. Bei der Auswahl und der Wertung der Trading-Plattform sollten diese daher auf verschiedene Aspekte achten. Anfänger müssen diese Aspekte oft erst lernen.

Wichtige Eigenschaften einer Trading-Plattform

Die Verlässlichkeit

Wenn eine Trading-Plattform zuverlässig genug ist, damit auch die Trading-Anfänger die erwünschten Ergebnisse erzielen können, sollte vor allem auf die Genauigkeit der Notierungen, die Geschwindigkeit der Übertragung der Daten und die schnelle Orderausführung geachtet werden. Diese Gesichtspunkte sind essenziell, erfolgreich das Trading ausführen zu können, vor allem wenn der Anleger kurzfristige Anlagestrategien wie das Scalping verfolgt. Die hierfür notwendigen Informationen sollten auf jeden Fall in Echtzeit übertragen werden, und die Plattform sollte stets zur Verfügung stehen, wenn der Markt offen ist. Hierdurch ist garantiert, dass die Anleger alle Angebote für sich nutzen und das Trading lernen können.

Die Sicherheit

Sind die Kontoeinlagen und die Daten sicher? Ein ehrlicher Broker und eine gute Plattform geben einen verlässlichen Datenschutz und stetige Backups für alle Informationen. Bei diesem werden zugleich die Kontoeinlagen von den eigenen Mittel getrennt. Wenn ein Broker dieses Angebot nicht anbietet, sollten die Trader sich besser einen anderen suchen.

Die autonome Kontoführung

Jede Plattform sollte es dem Anleger erlauben, die Trades und das dazugehörige Konto bedingungslos zu verwalten, ohne vorher erst den Broker hierum bitten zu müssen, die Aktion auszuführen. Hierdurch wird garantiert, dass der Anleger in Aktion treten kann, wenn sich der Markt bewegt.
Beim Trading lernen, ist dies sehr wichtig.

Die Analyse

Erlaubt die Plattform eine eigene Analysefunktion? Bietet diese ausreichend Indiktoren und Werkzeuge zur Durchführung von technischen und fundamentalen Analysen? Die meisten Trader treffen ihre Entscheidungen in Bezug auf die technischen Indikatoren. Diese können daher sehr viel effektiver handeln und lernen , wenn sie innerhalb dieser Plattform auf die nötigen Informationen zugreifen können, anstatt die Plattform unbedingt verlassen zu müssen. Hierzu sollten in Echtzeit aktuelle Livecharts gehören sowie der Zugang zu gegenwärtigen Nachrichten am Markt gewährleistet sein. Beim Trading lernen, ist dies besonders wichtig.

Das automatisierte Trading

Ein großer Vorteil des Online-Tradings ist in erster Linie die Möglichkeit, eine Position eröffnen zu können und automatische Take-Profit- und Stop-Loss-Levels zu setzen, bei welchen der Trade geschlossen werden kann. Moderne Trading-Plattformen sollten über eine solche Funktion verfügen, die Strategien anstandslos auszuführen, wenn der Anleger die Parameter für seine Strategien bestimmt hat. Die beste Plattform wird dann diese Flexibilität erlauben, damit der Anleger nicht jeden Trade selber überwachen und dies erst lernen muss.

MetaTrader ideal zum Trading lernen

Die Finance School of Trading befürwortet die Plattformen MetaTrader 4 bzw. 5, die am nutzerfreundlichsten auf der Welt sind. Diese beiden Plattformen sind beim Trading lernen über eine große Zahl an verschiedenen Geräten zugänglich. Dazu gehören Mac, PC, Android, iOS und auch browserbasierte MetaTrader. Außer den Marktdaten in Echtzeit besitzen die Plattformen über ein automatisches Trading und gereifte Chart-Optionen. Diese zeichnen sich durch eine einfache Bedienbarkeit, Sicherheit und Schnelligkeit aus.
Dabei ist der MetaTrader 5 ist die neueste Version der Plattform und verfügt über sehr viele neue Funktionen, wie beispielsweise der Zugang zu tausenden Märkten oder ein Mini-Terminal, das dem Anleger mit nur einem Klick die ganze Kontrolle über sein Konto gibt. Dies muss er oft beim Trading erst lernen.
Ebenso von Bedeutung sind

      • 38 eingebaute Indikatoren,
      • Daten über das Trading-Volumen,
      • kostenlose Nachrichten und Marktdaten,
      • der Download der Tick-Historie der einzelnen Instrumente lernen und
      • Handelstools mit der Supreme-Edition

Sollten Anleger eine spezielle Trading Software kaufen?

Wenn die Anleger das Trading lernen und beginnen zu handeln, sind diese stets auf eine eigene Software angewiesen. Aber der Konkurrenzkampf zwischen den Anbietern bedeutet zum Glück, dass die meiste Software kostenlos sind. Viele Anfänger sehen sich allerdings dazu veranlasst, Bots zu kaufen, die sie Expert Advisors nennen. Obwohl sich manche Expert Advisors sich lohnen können, fällt es oftmals schwer, auf Änderungen am Markt zu reagieren, wenn die Anleger das Trading erst lernen.
Sofern die Anleger diesen Code nicht verstehen, in welchem die Expert Advisors geschrieben sind, wird es eher nicht gelingen, diese so zu programmieren, dass sie optimal auf Änderungen reagieren.

Bildquellennachweis ©: Bild3: @stock.adobe.com/Phongphan Supphakank; Bild4: ©iStock.com/nespix, Bild 5 ©iStock.com/Vit_Mar

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